Siedl & Willareth

Wir sind für Sie da auch in Zeiten von Corona.

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Hausärztinnen und Hausärzte,

die Verunsicherung ist groß. Wir möchten Ihnen unser aktuelles Vorgehen bei der Betreuung unserer Patienten beschreiben:

Empfohlen wird eine Verschiebung von reinen Vorsorgeuntersuchungen (schon vereinbarte Termine können z.B. auf Herbst verschoben werden).

Empfohlen wird eine Verschiebung einer Spiegelung bei älteren Menschen und bei Menschen mit relevanten Krankheiten von Herz, Lunge oder ausgeprägtem Diabetes (oder anderen chronischen beeinträchtigenden Risikokrankheiten). Als Faustregel gilt: "wer keinen Besuch von seinen Enkeln bekommen soll, sollte nur drängende Arztbesuche wahrnehmen".

Bei Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden, Warnsymptomen oder z.B. positivem Test auf Blut im Stuhl etc. gilt die Regel "je jünger und je gesunder desto eher ist ein Praxisbesuch statthaft". Bei älteren Patienten mit Begleiterkrankungen darf jedoch auch eine Spiegelung erfolgen, wenn die Sorge vor ernsten Krankheiten besteht (z.B. bei Tumorverdacht). Wenn Sie bei uns Ihren Termin verschieben möchten, rufen Sie uns bitte frühzeitig an (kein Problem), damit wir Ihren Termin dann anderen Patienten zur Verfügung stellen können. Durch die Verschiebung der Vorsorgetermine konnten wir inzwischen auch dringende Termine vorziehen und haben die Chance, neuen Patienten mit drüngendem Abklärungsbedarf früher Termine anbieten zu können.

Ebenso respektieren wir den individuellen Wunsch nach einer Diagnostik, abweichend von den allemeinen Empfehlungen, wenn SIE das so wünschen (vereinbarte Termine werden von uns nicht einseitig aufgekündigt).

Wenn Sie zu uns zur Spiegelung kommen, können Sie (wenn Sie möchten) mit einem Mundschutz und/oder Handschuhen zu uns kommen (müssen Sie aber nicht).

Wir nutzen alle bekannten Strategien zur gegenseitigen Infektionsvermeidung:

- Eingangsabfrage über Corona-Kontaktrisiko

- Abstandsregel, Plexiglastrennwand, Desinfektionsspender, Mundschutz der Mitarbeiter, Überziehmäntel- und - schürzen, Handschuhe etc.

- Wir haben unser Wartezimmer "ausgedünnt", indem wir im Moment auf die Durchführung von H2-Atemtesten verzichten, reine Beratungsgespräche telefonisch führen und Vorgesprächstermine zeitlich limitieren. Auch im Wartezimmer gilt die Abstandregel

- Sollte Ihnen das Wartezimmer zu voll erscheinen, bieten wir nach Einlesen der KV-Karte, Rezeptieren des Abfürmittels, Aushändigen der Informations- und Einwilligungsbögen an, dass Sie mit Ihren Unterlagen ins Freie, in Ihr Auto oder nach Hause gehen und dort alles in Ruhe ausfüllen und dann wieder bei uns abgeben und wir Ärzte Sie anrufen und die Befragung und Aufklärung telefonisch durchführen

- Bis jetzt hatten wir keinen bekannten Corona-Infektionsfall in unserer Praxis (weder Ärzte, Assistenzpersonal, Reinigungspersonal noch bei Patienten). Damit wir Ihnen selbst iim Falle einer Erkrankung im Team weiter zur Verfügung stehen könnten, haben wir zwei unabhängig und räumlich getrennt voneinander arbeitende Teams zusammengestellt als Voraussetzung dafür, dass ein Team in Quarantäne gehen könnte, ohne dass die Praxistätigkeit vollständig unterbrochen werden müsste

- Unser Personal steht Ihnen telefonisch für weitere Fragen zur Verfügung

- Auch dürfen Sie uns gerne eine E-mail schreiben. Allerdings weisen wir auf den fehlenden Datenschutz bei der Email-Kommunikation hin. Daher sollten Sie nur über die Themen schreiben, bei denen es für Sie in Ordnung wäre, wenn "mitgelesen" werden würde.

Wie Sie auf unserem aktuellen Bild auf unserer Facebook-Seite erkennen können, versuchen wir das Beste aus der Situation zu machen. Sie werden von uns genauso freundlich behandelt wie bisher. Wir machen die Erfahrung, dass die meisten Patienten, die jetzt zu uns kommen, sehr verständnisvoll, gelassen und freundlich mit uns und der Situation umgehen. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen sehr herzlich.

Da es zwar einen "Rettungsschirm" für die Kliniken gibt und Kliniken für die Intensivbehandlung Sondergelder erhalten, wir jedoch noch keine Sicherheit haben, ob es für die niedergelassenen Ärzte im gleichem Umfang eine Sicherheit geben wird und wir weiterhin unsere Angestellten alle umfänglich behalten und entlohnen möchten, bedanken wir uns bei allen Patienten ganz besonders, die uns in diesen Tagen ihr Vertrauen schenken.

Wir Fachärzte in den Praxen wurden von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg befragt, ob wir bereitwären, Hausärzte und Kliniken zu unterstützen durch Entlastung und Übernahme von Untersuchungen innerhalb unserer Praxis oder durch Mitarbeit in Praxen oder Kliniken vor Ort. Das gesamte Team hat sich positiv hierzu bereit erklärt. Sollten wir aus DIESEM Grund Termine absagen müssen, werden wir dies aktiv von unserer Seite aus tun (Sie würden nicht uninformiert bleiben).

Wir wünschen Ihnen Gesundheit, Geduld und eine Zukünft ohne die aktuellen Sorgen und in wirtschaftlicher Sicherheit.

Mit freundlichen Grüßen vom ganzen Team

Ihr Joachim Siedl und Wolfgang Willareth

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